Wie du den perfekten Arbeitsstil für dein Team findest
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Es gibt ein bekanntes Sprichwort (untermauert durch eine noch bekanntere Gallup-Studie), das besagt: Menschen verlassen keine schlechten Jobs, sie verlassen schlechte Chef*innen. Doch während manche schlechten Manager*innen unverbesserlich sind (also die Sorte, die ihre Teammitglieder schamlos herabsetzt, überlastet und für den eigenen Erfolg opfert), ist anderen gar nicht bewusst, wie schlecht sie eigentlich sind. Einer der häufigsten Gründe, warum Manager*innen „aus Versehen schlecht“ werden, ist ein One-size-fits-all-Ansatz bei den Arbeitsstilen ihres Teams.
Springe zu einem Abschnitt:
Teams bestehen aus Individuen — jede*r mit der eigenen bevorzugten Arbeitsmethode und dem eigenen Stil. Wenn du das nicht berücksichtigst, entfremdest und demotivierst du genau die Menschen, auf die du angewiesen bist, um deine Ziele zu erreichen. Doch wenn du die verschiedenen Arbeitsstile verstehst und weißt, wie sie sich auf deine Führung auswirken, steigerst du die Team-Moral, verbesserst deine Effizienz und erzielst bessere Ergebnisse.
Was sind Arbeitsstile? Warum sind sie so wichtig?
Ein Arbeitsstil beschreibt, wie jemand seinen Job und seine Arbeitsbeziehungen angeht — geprägt von Persönlichkeit, Skills und bisherigen Erfahrungen.
Keine zwei Arbeitsstile sind gleich — jede Person geht etwas anders an Aufgaben, Feedback und den Umgang mit anderen heran.
Um es noch komplexer zu machen: Auch wenn die meisten Menschen einen dominanten Arbeitsstil haben, passen wir unseren Arbeitsstil oft an unterschiedliche Aufgaben, Teams und Umgebungen an. Bedeutet das also, dass du dir als Manager*in keine Gedanken über die bevorzugten Stile deines Teams machen musst? Ganz und gar nicht.
Als Manager*in hilft dir das Wissen um deinen eigenen Arbeitsstil dabei, deine Stärken und Schwächen zu erkennen und ein Bewusstsein für dich selbst zu entwickeln. Und wenn du die Arbeitsstile deines Teams verstehst, kannst du dich besser auf sie einlassen — das macht dich zu einer besseren Führungskraft und bringt weitere Vorteile mit sich, zum Beispiel:
- Höhere Produktivität. Wenn du weißt, wie Menschen arbeiten, kannst du ihnen Aufgaben zuweisen, die ihren Stärken entsprechen, und ihnen so helfen, produktiver und effektiver zu sein.
- Bessere Kommunikation. Arbeitsstile und Kommunikationsstile hängen eng zusammen. Wenn du verstehst, wie Menschen gerne arbeiten, hilft ihnen das, ihre Kommunikation so anzupassen, dass die andere Person sie versteht und schätzt.
- Weniger Konflikte. Konflikte im Team entstehen oft durch aufeinanderprallende Arbeitsstile. Wenn du verstehst, wie deine Teammitglieder gerne arbeiten, kannst du sie an Konflikten vorbeilenken — so verbringst du mehr Zeit mit Team-Collaboration statt mit Konfliktlösung.
- Wachstum ermöglichen. Das Verständnis von Arbeitsstilen hilft dir nicht nur, die Stärken deines Teams zu nutzen, sondern auch, Verbesserungspotenzial zu erkennen. Als Manager*in gehört es zu deiner Aufgabe, Menschen beim Wachsen und Weiterentwickeln zu unterstützen — mit Aufgaben, die sie fordern und neue Skills entwickeln lassen.
- Bias und limitierende Glaubenssätze aufdecken. Wenn du dich mit den Arbeitsstilen deines Teams beschäftigst, hilft dir das auch, andere Persönlichkeitsaspekte zu erkennen, etwa unbewussten Bias oder limitierende Glaubenssätze. Dieses Wissen zahlt auf die anderen Vorteile ein, die wir bereits erwähnt haben — es hilft dir, künftige Konflikte zu vermeiden, die Kommunikation zu verbessern und Wachstumschancen zu schaffen.
Fazit: Deine Aufgaben, Ziele und deinen Führungsstil an die Arbeitsweise deines Teams anzupassen, ist eine echte Management-Superkraft. Verlier dich nicht so sehr in Aufgaben und Timelines, dass du die Menschen vergisst, die die Arbeit erledigen.
Deine Aufgaben, Ziele und deinen Führungsstil an die Arbeitsweise deines Teams anzupassen, ist eine echte Management-Superkraft.
4 Arbeitsstile, die jede*r Manager*in kennen sollte
Auch wenn jeder Mensch einzigartig ist, haben zahlreiche Studien im Laufe der Jahre vier grundlegende Kategorien von Arbeitsstilen identifiziert.
Schauen wir uns die vier Stile im Detail an — mit ihren wichtigsten Merkmalen, Stärken und Schwächen sowie Beispielen für Rollen, zu denen sie besonders gut passen.
1. Logische Macher*innen
Logische Mitarbeitende sind gut darin, Probleme zu erfassen, sie analytisch zu durchdenken und dann zügig zu handeln. Deshalb werden sie auch „Macher*innen” genannt — wegen ihrer Fähigkeit, Arbeit schnell zu erledigen und das Team oder Projekt voranzubringen.
- Stärken: Logische Mitarbeitende sind kontaktfreudig, verfügen über starke Soft Skills (z. B. Kommunikation) und scheuen selten vor einem Problem zurück. Sie mögen Struktur und sind sehr organisiert — oft gehen sie ein Problem Schritt für Schritt linear an.
- Schwächen: Der starke Drang, Ergebnisse zu liefern, kann dazu führen, dass Details übersehen werden oder Frustration entsteht, wenn andere Teammitglieder langsamer bei komplexen Themen sind. Deshalb behalten sie Arbeit oft lieber für sich, statt zu kollaborieren, und ihre starke Persönlichkeit kann leisere Teammitglieder überstrahlen.
- Typische Eigenschaften: Organisiert, verlässlich, zielstrebig, rational, analytisch.
- Praxisbeispiele: Logische Führungspersönlichkeiten sind gute Projektmanager*innen, Unternehmer*innen und Teamleiter*innen, da sie hervorragend darin sind, Probleme zu lösen, Pläne zu schmieden und ihre To-do-Listen abzuarbeiten.
2. Ideenorientierte Leiter*innen
Ideenorientierte Mitarbeitende lieben es, große, transformative Ideen zu entwickeln und große Veränderungen oder neue Arbeitsweisen anzustoßen.
- Stärken: Sie sind hervorragend darin, das große Ganze zu sehen und strategisch zu denken, wenn es um komplexe Probleme geht. Sie sind kreativ, gehen Risiken gerne ein und sind großartig darin, das Team zu inspirieren und für eine neue Vision zu begeistern.
- Schwächen: Ideenorientierte Menschen tun sich schwer mit Details und sind in vielen Fällen ziemlich unorganisiert. Andere sehen sie mitunter als eine Art „Abrissbirne“, weil sie gerne mit dem Status quo brechen, ohne die nötigen Skills mitzubringen, um die einzelnen Schritte für die Umsetzung zu planen.
- Typische Eigenschaften: Strategisch, kreativ, einflussreich, motivierend, überzeugend, resilient.
- Praxisbeispiele: Change Manager*innen, Künstler*innen und Marketingverantwortliche bevorzugen häufig einen ideenorientierten Stil, da sie hervorragend darin sind, aufregende neue Ideen zu entwickeln und eine bessere, hellere Zukunft auszumalen.
3. Detailorientierte Analyst*innen
Detailorientierte Mitarbeitende sind die Analyst*innen in jedem Team — sie sorgen dafür, dass nichts unversucht bleibt und jede Aufgabe bis ins letzte Detail erledigt wird. Menschen mit diesem Stil haben ein besonders gutes Auge fürs Detail, kommen gut mit komplexen Datensätzen zurecht und scheuen sich nicht, etwas zu hinterfragen, wenn es nicht stimmig erscheint.
- Stärken: Sie sind hervorragend darin, sich durch komplexe Probleme zu arbeiten, und gehen dabei analytisch vor, bis wirklich jedes Detail stimmt. Sie machen nur sehr selten Fehler, arbeiten extrem genau und bemerken oft Dinge, die anderen entgehen.
- Schwächen: All diese Analyse braucht Zeit — deshalb wirken detailorientierte Menschen manchmal langsamer. Sie tun sich schwer mit Ambiguität und sind nicht besonders stark im strategischen Denken. Oft sind sie auch keine geborenen Kommunikatoren und eher schüchtern oder introvertiert.
- Typische Eigenschaften: Gewissenhaft, methodisch, organisiert, analytisch, risikoscheu.
- Praxisbeispiele: Analytische Berufe wie Buchhalter*innen, Datenanalyst*innen, Softwareentwickler*innen und Autor*innen arbeiten oft detailorientiert, da Genauigkeit und Organisation für ihren Erfolg entscheidend sind.
4. Unterstützende Freundliche
Menschen mit einem unterstützenden Arbeitsstil sind die Empath*innen im Team — sie nutzen ihre ausgeprägte emotionale Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit, um die Gruppe zusammenzuschweißen. Sie stellen Menschen über alles andere, helfen immer gerne aus, sorgen als Vermittler*innen für Frieden und heben die Team-Moral.
- Stärken: Als menschenorientierte Kommunikator*innen fördern unterstützende Mitarbeitende die Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung, indem sie das Team zusammenbringen. Sie bauen starke Beziehungen auf und können andere hervorragend dazu bewegen, einen Konsens zu finden.
- Schwächen: Wenn es hart auf hart kommt, fehlt Freundlichen manchmal die Resilienz, um durchzuhalten — das kann zu Motivationsverlust und Burnout führen. Da sie gerne den Frieden bewahren, fällt es ihnen schwer, harte Entscheidungen mit negativen Konsequenzen zu treffen.
- Typische Eigenschaften: Empathisch, diplomatisch, hilfsbereit, kooperativ, motivierend.
- Praxisbeispiele: Teamleiter*innen, Operations Manager*innen und HR-Fachkräfte sind häufig von Natur aus unterstützend und nutzen ihre emotionale Intelligenz, um sich mit Kolleg*innen zu verbinden und ein produktives Arbeitsumfeld zu schaffen.
Als Manager*in ist es deine Aufgabe, die Arbeitsstile deines Teams zu einer schlagkräftigen Einheit zusammenzuführen, die gemeinsam arbeitet und großartige Ergebnisse liefert.
Arbeitsstil-Selbsteinschätzung: So verstehst du deinen und den idealen Arbeitsstil deines Teams
Arbeitsstile sind komplex, aber es gibt einfache Wege, um erste Präferenzen zu erkennen — wie du Aufgaben angehst, mit anderen zusammenarbeitest und Risiken eingehst — all das gibt Hinweise auf deinen bevorzugten Arbeitsstil.
Dieser einfache Fragebogen ist ein unterhaltsamer Einstieg für dich und dein Team, um eure Arbeitsstile mit der Zeit noch genauer zu erkunden.
So geht’s:
Bewerte bei jeder der folgenden Fragen die Antworten von 1 bis 4, wobei 1 die Antwort ist, die dir am wenigsten wichtig ist, und 4 die, die dir am wichtigsten ist.
Wenn ich eine Aufgabe erledige, ist es wichtig, dass ich:
a. die Grundlagen verstehe und schnell loslege.
b. verstehe, wie sie zur Unternehmensstrategie passt.
c. mir die Zeit nehme, um sie gut abzuschließen, egal wie lange es dauert.
d. alle meine Teammitglieder einbeziehe, um ihre Meinungen einzuholen.Das schönste an meiner Arbeit:
a. sind die Ergebnisse, die man erzielen kann, wenn eine Aufgabe abgeschlossen ist.
b. ist, einen Beitrag zum Unternehmen zu leisten.
c. ist, komplexe Herausforderungen zu meistern.
d. sind die Menschen, die ich durch meine Arbeit kennenlerne.Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen,...:
a. wäge ich die Vor- und Nachteile jeder Option ab und mache dann weiter.
b. entscheide ich mich für die Option, die sich intuitiv richtig anfühlt.
c. analysiere ich das Problem im Detail, um die beste Option auszuwählen.
d. frage ich andere nach ihrer Meinung dazu, wie am besten vorzugehen ist.Bei der Arbeit im Team ist es wichtig, dass wir:
a. zusammenarbeiten, um die Aufgabe schnell und effektiv zu erledigen.
b. uns auf eine gemeinsame Vision und ein gemeinsames Ziel ausrichten.
c. unsere jeweiligen Rollen und Verantwortlichkeiten kennen.
d. gut als Team zusammenarbeiten, um das Beste aus einander herauszuholen.Ich bin bereit, ein Risiko einzugehen, wenn:
a. es uns mit größter Wahrscheinlichkeit dabei hilft, das Ziel zu erreichen.
b. das Ergebnis der Organisation zugutekommt.
c. alle Optionen sorgfältig abgewogen wurden.
d. wir als Team uns einig sind, dass es die richtige Entscheidung ist.
Sobald du alle Fragen beantwortet hast, addiere deine Punkte für A, B, C und D. Der Buchstabe mit der höchsten Punktzahl zeigt deinen bevorzugten Arbeitsstil.
- A = Logische Macher*innen
- B = Ideenorientierte Direktor*innen
- C = Detailorientierte Analyst*innen
- D = Unterstützende Freundliche
Liegen deine Werte nah beieinander, arbeitest du wahrscheinlich häufig stilübergreifend und passt dich an wechselnde Situationen an. Ist einer der Werte besonders niedrig, kann das auf Skills hindeuten, die du weiterentwickeln solltest.
Wenn du noch tiefer in das Thema Arbeitsstile einsteigen willst: Persönlichkeitstests wie der Myers-Briggs-Type-Index (MBTI) oder das Revised NEO Personality Inventory (NEO PI-R) helfen ebenfalls dabei, herauszufinden, wie Menschen im Alltag am liebsten arbeiten.
Wie verschiedene Arbeitsstile zusammenpassen: Der Schlüssel zu erfolgreicher Zusammenarbeit
Super! Jede*r in deinem Team kennt jetzt den eigenen Arbeitsstil sowie die dazugehörigen Stärken und Schwächen. Was nun?
Als Manager*in ist es deine Aufgabe, all diese Stile zu einem schlagkräftigen Team zu verweben, das jeden Tag gemeinsam Großes leistet.
Leider ist das nicht immer einfach. Unterschiedliche Arbeitsstile können aufeinanderprallen und zu Konflikten, Produktivitätsverlust und schlechter Team-Moral führen. Aber wenn du es richtig anstellst, entsteht ein Team, das die Stärken der anderen nutzt, komplexe Herausforderungen löst, frische neue Ideen entwickelt und als kollaboratives Mega-Team großartige Ergebnisse liefert.
Um deine Erfolgschancen mit unterschiedlichen Arbeitsstilen zu erhöhen, solltest du als Manager*in Folgendes tun, sobald jede *r im Team den eigenen Arbeitsstil kennt:
- Nimm dir Zeit, um Arbeitsstile zu teilen. Schaffe Gelegenheiten, bei denen alle ihren bevorzugten Arbeitsstil in einer sicheren, wertungsfreien Umgebung teilen können. So bekommt jede*r ein umfassendes Bild davon, wie die anderen gerne arbeiten, und ihr könnt offen über Stärken und Schwächen für die Zukunft sprechen.
- Selbstreflexion und Planung. Es ist wichtig, dass das Team weiß, wie sich die Arbeitsstile gegenseitig beeinflussen — genauso wichtig ist es aber, dass du das als Manager*in auch für dich selbst tust. Du musst am anpassungsfähigsten sein, deshalb hilft dir das Verständnis dafür, wo du deinem Team ähnlich oder unähnlich bist, deinen Führungsansatz besser zu planen.
- Passe deine Coaching-Techniken an den jeweiligen Arbeitsstil an. Jede*r in deinem Team braucht Unterstützung — und mit dem Wissen über Arbeitsstile kannst du sicherstellen, dass du sie auf die richtige Art unterstützt. Deinen Stil anzupassen ist hier entscheidend: ein eher menschenorientierter Ansatz für unterstützende Mitarbeitende, während detailorientierte Teammitglieder in 1:1-Meetings eher taktische Guidance brauchen.
- Passe eure Arbeitsweisen an. Arbeitsstile hängen eng mit Kommunikationsstilen zusammen — nimm dir also Zeit, um herauszufinden, wie jedes Teammitglied am liebsten kommuniziert. Während manche gerne regelmäßig im direkten Austausch stehen (z. B. logische oder unterstützende Stile), bevorzugen andere vielleicht asynchrone Techniken, mit denen sie fokussiert arbeiten können, bis sie bereit sind zu kommunizieren (z. B. detailorientierte Stile). Hier wird es wahrscheinlich unterschiedliche Meinungen geben — arbeitet also auf einen Konsens hin und schafft Team-Rituale, hinter denen alle stehen können.
- Sei das Vorbild. Es ist wichtig, dich auf die Arbeitsstile anderer einzustellen — genauso wichtig ist es aber, deinen eigenen Stilmix weiterzuentwickeln. Als Manager*in solltest du als Vorbild für persönliche Weiterentwicklung vorangehen, aktiv an deinen Schwächen arbeiten und so rundum anpassungsfähiger werden. Das setzt den richtigen Maßstab und ermutigt auch andere, an ihren eigenen Arbeitsstilen zu wachsen.
Zu guter Letzt solltest du Arbeitsstile mit Rollen und Aufgaben in Einklang bringen. Sobald im Team Transparenz herrscht, ist es deine Aufgabe, unterschiedliche Rollen und Aufgaben den passenden Arbeitsstilen zuzuordnen. Wichtig dabei ist die Balance: Diese Zuordnung sollte nicht zu starr sein, damit alle ihre Stärken einbringen können, aber trotzdem Abwechslung, Autonomie und Weiterentwicklung möglich bleiben.
Planio Aufgaben Management kann dir hier wirklich helfen, denn damit kannst du die Arbeitslast im Team zuweisen und im Blick behalten.
Wenn jemand mit einer bestimmten Aufgabe zu kämpfen hat, kann Planio dich darauf aufmerksam machen — so hast du die Möglichkeit, einzugreifen und das Team weiter zu unterstützen.
Zum Schluss: Vergiss nicht, auch deinen eigenen Arbeitsstil anzupassen
Fast jede*r hat schon einmal mit einer schlechten Führungskraft zu tun gehabt — und oft lag es daran, dass er oder sie sich nicht an die eigenen Bedürfnisse angepasst hat.
Die verschiedenen Arbeitsstile und ihre einzigartigen Merkmale zu verstehen, ist als Manager*in wichtig, denn es hilft dir, Aufgaben zuzuweisen, deinen Mentoring-Ansatz anzupassen und Konflikte zu erkennen, bevor sie entstehen.
Den eigenen Arbeitsstil zu kennen, ist dafür essenziell. Wenn du verstehst, wie du am besten arbeitest, kannst du dich besser auf die Bedürfnisse deines Teams einstellen und es wirklich unterstützen.
Zum Abschluss noch ein paar Tipps, wie du dich je nach deinem Arbeitsstil anpassen kannst:
- Wenn du logisch bist: Vergiss nicht, zu kommunizieren und Beziehungen aufzubauen. Auch wenn du das Ziel fest im Blick hast — manche in deinem Team suchen bei dir vielleicht mehr als nur eine Liste von Aufgaben und Deadlines.
- Wenn du ideenorientiert bist: Denk daran, dass große Ideen nur durch kleine Schritte Wirklichkeit werden. Deine logischen und detailorientierten Teammitglieder brauchen deine Unterstützung, um Dinge umzusetzen — versuch also, langsamer zu machen und ihnen die nötige Guidance zu geben.
- Wenn du detailorientiert bist: Es ist leicht zu vergessen, dass Details für andere überwältigend sein können. Versuche, komplexe Situationen einfach zusammenzufassen und die Gedanken und Meinungen des restlichen Teams zusammenzuführen, um voranzukommen.
- Wenn du unterstützend bist: Denk daran, dass manche Menschen lieber „den Kopf runter” nehmen, statt in der Gruppe zusammenzuarbeiten. Probiere verschiedene Kommunikationstechniken aus und gerate nicht in Panik, wenn manche Teammitglieder ruhiger sind als andere.
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